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	<title>Übersetzeralltag Archive - Translators4Industry</title>
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		<title>Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Nicole Maina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olga Scharfenberg-Dmitrieva]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 13:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzeralltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Heute spricht Elisabete Costa mit Nicole Maina – erfahrender Konferenzdolmetscherin und unserer Expertin für Italienisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-nicole-maina/">Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Nicole Maina</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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									<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Elisabete Costa, Olga Scharfenberg-Dmitrieva, Jessica Link und Nicole Maina erzählen aus ihrem Berufsalltag und berichten über ihre Tätigkeitsfelder Fachübersetzung, Technische Dokumentation, Terminologiearbeit, Projektmanagement, Dolmetschen, Revision und Marketing für ihre Kund:innen aus der Industrieautomation.</p><p>Heute spricht Elisabete Costa mit Nicole Maina. Nicole wohnt in Pecetto Torinese bei Turin und ist unsere Expertin für Italienisch. Sie ist eine erfahrene Fachübersetzerin und UNI-11591:2015-zertifizierte Konferenzdolmetscherin für Italienisch und Deutsch. Ihr Steckenpferd ist der Automobilsektor und ihre Fachgebiete sind Werkzeugmaschinen, Roboter, Automation, Aufzüge und alles, was im Entferntesten mit Technik zu tun hat. Als Konferenzdolmetscherin hat sie sich neben Technik auf die Bereiche Europapolitik, Gewerkschaftsarbeit, Natur und Umwelt (insbesondere in Bezug auf den Alpenraum) spezialisiert.</p>								</div>
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									<p><strong>Elisabete: Was machst Du lieber, dolmetschen oder übersetzen?</strong></p><p>Nicole: Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich mag beides und könnte mich nicht nur für einen der beiden Berufe entscheiden. Wenn ich in meinem Büro sitze und tagelang ein Handbuch übersetze, recherchiere, lese und telefoniere, genieße ich die Ruhe sowie die Tatsache, dass ich meine Zeit frei einteilen kann. Mein Büro befindet sich direkt unter meiner Wohnung, also kann ich jederzeit nach Hause gehen. Ich stöbere in technischen Unterlagen, wälze meine Wörterbücher, vergleiche Termini, trinke allein meinen Caffè, gehe – wenn ich will – mitten am Tag zum Sport und sehe meine Kinder, wenn sie aus der Schule kommen. Nach längerer Zeit wird es aber eintönig und ich werde unruhig.</p><p>Beim Dolmetschen spielen immer viel Adrenalin und Stress mit. Die Vorbereitung auf einen Dolmetscheinsatz ist sehr anspruchsvoll: Die Unterlagen kommen oft in letzter Minute und man muss sich in kürzester Zeit tief in eine (ggf. neue) Thematik einarbeiten. Dazu kommen die Strapazen mit der Reiseplanung: Mal ist es nur der Zug nach Mailand oder eine Autofahrt in die Schweiz, manchmal aber auch ein Flug nach Frankfurt oder München, mit anschließender Bahn- und Autofahrt samt Hotelbuchungen usw.</p><p>Dann kommt der Einsatz, das Zusammensein mit den Kund:innen, den Kolleg:innen, dem Publikum. Begleitet vom leichten, aber stets bemerkbaren Lampenfieber, bevor ich das Mikrofon einschalte, das rote Licht angeht und die Zuhörer meine Stimme hören können. Dann geht es richtig los. Ich bin voll und ganz auf das Dolmetschen konzentriert. Meine gesamte Energie fließt in das Zuhören, Einprägen, Übersetzen, Sprechen. Eventuell mache ich Notizen auf ein Blatt Papier. Nach 20–25 Minuten wird gewechselt. Dann kann ich kurz durchatmen, etwas trinken, die Unterlagen noch einmal anschauen, für meine Kollegin Fachbegriffe recherchieren sowie Zahlen, Namen oder Begriffe auf einen Notizblock schreiben. Anschließend bin ich wieder an der Reihe und so geht es den ganzen Tag. Am Abend sind wir beide völlig erschöpft, aber zufrieden.</p>								</div>
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									<p>Es handelt sich also um zwei ganz unterschiedliche Berufe und Tagesabläufe. Simultandolmetschen ist meine Leidenschaft und ich würde niemals darauf verzichten. Es ist jedoch körperlich und mental sehr anstrengend und kostet mich auf Dauer sehr viel Kraft. Im Anschluss fällt man manchmal sogar in ein kleines Loch und muss sich erst Mal erholen.</p>
<p>Deshalb ist die Abwechslung für mich ideal: Wenn ich von einer Konferenz zurückkomme, freue ich mich wieder auf das Übersetzen in meinem Büro, und umgekehrt. Ich liebe beide Jobs und könnte mich nie nur fürs Übersetzen oder nur fürs Dolmetschen entscheiden. Die Mischung macht’s!</p>
<p><strong>Elisabete: Dolmetschen bedeutet aber nicht nur, auf einer Konferenz in der Kabine zu sitzen, und simultan zu arbeiten. Was machst Du noch als Dolmetscherin?</strong></p>
<p>Nicole: Es gibt tatsächlich viele verschiedene Einsatzarten und Situationen. In den letzten vier bis fünf Jahren habe ich beispielsweise oft gemeinsam mit italienischen Immobilienmakler:innen deutsche Kundschaft durch unsere wunderschönen Täler hier im Piemont geführt. Wir haben alte, steinerne Berghütten besichtigt und mit den Verkäufer:innen die Verträge durchgesprochen. In solchen Fällen begleite ich meine Kundinnen und Kunden später auch zum Notartermin, um den Vertrag zu unterzeichnen.</p>
<p>Kürzlich kam der deutsche Botschafter aus Rom mit einer Delegation für einen offiziellen Besuch nach Turin und ich habe zusammen mit einer Kollegin zwei Tage lang für die Gruppe gedolmetscht: bei einer technischen Besprechung über Fahrzeugbau, Gießereien, Wasserstoffherstellung und erneuerbare Energien, während der Besichtigung des <em>Palazzo Reale</em> und des Heiligen Grabtuchs Christi im Turiner Dom, bei der Verhandlung mit der Piemontesischen Regierung, während der anschließenden Pressekonferenz sowie beim Abendessen im Sternerestaurant (bei dem ich leider kaum etwas von dem köstlichen Essen zu mir nehmen konnte!). Ein sehr anspruchsvoller Einsatz mit vielen sehr unterschiedlichen Themen.</p>
<p>Ich dolmetsche auch auf Schulungen, die aus theoretischen und praktischen Teilen bestehen können. So kann es zum Beispiel während einer Ausbildung über pneumatische Bremssysteme für Güterzüge vorkommen, dass ich mit Warnweste und Sicherheitsschuhen in einer Grube unter einem Waggon stehe und konsekutiv übersetze, während die Techniker erklären und testen. Sehr oft sind es auch Schulungen über Dreh- oder Schleifmaschinen, wo buchstäblich Späne fliegen – das freut mich dann besonders. <i>(Anm. d. Red.: grinst)</i></p>
<p>Es muss jedoch nicht immer Technik sein. In Turin findet jedes Jahr die wichtigste italienische Buchmesse statt und dort darf ich manchmal deutschsprachigen Autor:innen meine Stimme leihen.</p>
<p></p>								</div>
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									<p>Eines meiner wichtigsten Einsatzgebiete ist die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Gewerkschaften bei der Übernahme von Unternehmen, bei Streitigkeiten oder bei Sitzungen des Europäischen Betriebsrats. Diese Einsätze können sehr anspruchsvoll sein, weil es sich um Arbeitsrecht handelt und über Menschenschicksale entschieden wird. Andererseits sind diese Einsätze auch sehr erfüllend, weil ich einen wichtigen Beitrag zur Verständigung leiste.</p>								</div>
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									<p><strong>Elisabete: Was waren bisher Deine merk- oder denkwürdigsten Einsätze?</strong></p><p>Nicole: Einmal musste ich in Österreich für den Launch eines neuen Automodells mit einer Seilbahn auf 2.300 m Höhe fahren und dort die Pressekonferenz simultan dolmetschen. Es war mitten im Sommer, aber trotzdem ziemlich kalt – dafür war die Aussicht natürlich unbezahlbar. Ein anderes Mal traf ich meinen Kunden am Frejus-Tunnel (zwischen Italien und Frankreich), um über digitale Systeme für die Erfassung von Autobahngebühren zu sprechen. Zum Teil musste ich dolmetschen, während neben uns der ohrenbetäubende Verkehr vorbeifuhr.</p><p>Etwas glamouröser war ein Interview mit einer berühmten Fußballer-Ehefrau, die von einem großen deutschen TV-Sender einen Tag lang überallhin begleitet wurde: zum Einkaufen, zum Training, zum Kinderabholen oder zum Friseur.</p><p>Abenteuerlich – aber sehr unterhaltsam – waren einige Einsätze auf der Rennstrecke, bei denen ich die Fahrer begleiten durfte, um Anweisungen via Funk zu übersetzen. Nach der 50. Runde musste ich aussteigen, bevor mir übel wurde. Ein unvergesslicher Einsatz!</p>								</div>
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									<p><strong>Elisabete: Dein Fachbereich und persönliches Lieblingsgebiet ist Technik. </strong><strong>Wie kam es eigentlich zu Deiner Leidenschaft für Autos, Mechanik, spanende Bearbeitung &amp; Co.?</strong></p><p>Nicole: Das Faible für Technik wurde mir wahrscheinlich in die Wiege gelegt. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem meine Eltern einen <em>Marco</em> erwartet hatten und keine Nicole. So das Gerücht, aber tatsächlich hatte sich vor allem mein Vater nach der ersten Tochter sehnlichst einen Sohn gewünscht. Gepaart mit meiner Veranlagung für Technik und meiner Neugierde führte dies dazu, dass ich ziemlich früh mit ihm zusammen in seinem Bastelkeller stand und dabei half, verschiedene Dinge zu reparieren. Ich durfte auch mal Sachen zerlegen, um zu sehen, wie sie funktionieren, und ihm dabei zusehen, wie er Öl wechselte oder ein Ersatzteil für sein Auto baute. Ich stellte Fragen, er antwortete und ließ mich auch mit anpacken. Prägend in meiner Kindheit waren der Geruch von Zweikomponentenkleber, Flexstaub und Schweißrauch sowie blecherner Lärm.</p><p>Mein Vater ist von Beruf Feinblechner und hat sein ganzes Leben Autokarosserien mit der Hand – sprich mit Hammer und Meißel – geklopft. Nach einer langen Laufbahn bei BMW in München und weiteren Unternehmen des Automobilsektors in Turin machte er sich selbständig und klopft auch heute noch mit 79 Jahren Karosserieteile für Oldtimer. Oft sind es Mercedes-Benz-Modelle aus den 1960er Jahren.</p>								</div>
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									<p>Von ihm habe ich nicht nur gelernt, wie die einzelnen Karosseriebauteile heißen, sondern auch wie ein Scheibenwischer, eine Kupplung, ein Zweitakter oder ein Wagenheber funktionieren. Da war der Funke übergesprungen. Später nach meinem Studium habe ich in einer Firma gearbeitet, die Karosseriebauteile entwickelte und herstellte, und so meine Kenntnisse auf viele andere Gebiete rund um die Automobilwelt ausgeweitet.</p><p>In den letzten 17 Jahren als freiberufliche Übersetzerin habe ich mich neben dem Fahrzeugbau auf Werkzeugmaschinen, Automation und Robotik spezialisiert. Die Antwort auf die Frage „Wie funktioniert das?“ interessiert mich auch heute noch brennend!</p>								</div>
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									<p><strong>Elisabete: Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?</strong></p>
<p>Nicole: Wir leben in der Nähe der Großstadt Turin, aber in einer ländlichen Gegend. Mein Mann betreibt gemeinsam mit seinem Bruder einen Hof, züchtet Schweine für Parmaschinken und Rinder der besonderen Piemontesischen Gattung Fassona. Wir wohnen auf dem Hof (wo sich auch mein Büro befindet) und rund um unser Haus werden Getreide und vor allem sehr viele Kirschen angebaut. Wir pflanzen eigenes Gemüse und haben einen großen Obstgarten. Bei so vielen hochwertigen und frischen Zutaten, die mir zur Verfügung stehen, stelle ich mich in meiner Freizeit gerne an den Herd und experimentiere nach Herzenslust mit besonderen Techniken oder Rezepten. Ich kann definitiv sagen: Meine Lieblingshobbys sind Kochen und Essen! Seitdem es wieder möglich ist, laden wir oft viele Freunde zu uns ein und organisieren Abendessen mit zahllosen Gängen – meistens aus Piemontesischen Gerichten. Außerdem macht es mir großen Spaß, mit meinen beiden Kindern zu backen oder die Tiere auf dem Hof zu betreuen.</p>
<p>Die Kirschen aus Pecetto sind unser ganzer Stolz. Mein Mann hat letztes Jahr gemeinsam mit seinem Bruder den Guinness-Weltrekord der größten Kirsche der Welt aufgestellt. Sogar im Ausland wurde darüber berichtet. Leider überschneidet sich die Erntezeit der Kirschen mit der Hochsaison meiner Konferenzen, deshalb habe ich meistens keine Zeit, auszuhelfen. Dafür nutze ich gerne restlich gebliebene Kirschen, um Konfitüre, Sirup oder Schwarzwälder Kirschtorte herzustellen.</p>
<p><strong>Elisabete: Du steckst viel Zeit in Weiterbildung und in ehrenamtliche Verbandsarbeit. Warum ist Dir das so wichtig?</strong></p>
<p>Nicole: Das klingt jetzt vielleicht abgedroschen, aber Weiterbildung ist wirklich äußerst wichtig für mich. Als ich mich 2005 selbständig machte, war für mich sofort klar, dass ständige Fortbildung das A und O für jeden professionellen Übersetzer und Dolmetscher ist. Ich höre von manchen Kolleginnen und Kollegen, dass sie Weiterbildung als überflüssig oder gar lästig empfinden: Bei mir ist es das Gegenteil. Ich bin neugierig, möchte ständig neue Dinge lernen und würde am liebsten jede Woche einen Kurs in einem meiner Fachbereiche belegen, um sie weiter zu vertiefen. Wenn es nach mir ginge, würde ich lieber die Schulbank drücken als arbeiten! Es ist ein tolles Gefühl, wenn man später beruflich mit dem Thema konfrontiert wird, die neuen Kompetenzen nutzen kann und genau versteht, wovon die Rede ist. Leider ist die Zeit immer knapp und ich schaffe nicht mehr als 6 bis 7 Weiterbildungen pro Jahr.</p>
<p>Vor einigen Jahren habe ich die Initiative ergriffen und selbst ein Seminar über Kundenakquise auf Messen für Kolleg:innen gehalten. Damals für meinen Verband AITI. Daraus hat sich ein Workshop entwickelt, den ich mehrmals für verschiedene Übersetzer- und Dolmetscherverbände in Italien und Deutschland halten durfte. Das letzte Mal war im November&nbsp;2019 auf der BDÜ-Konferenz in Bonn, vor einem Saal mit über 150 Menschen. Das war trotz langer Erfahrung als Dolmetscherin auf der Bühne eine große Herausforderung für mich.</p>								</div>
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									<p>Ich bin Mitglied in drei Verbänden: AITI, dem italienischen Übersetzer- und Dolmetscherverband, BDÜ, dem Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer, und Assointerpreti, dem italienischen Verband der professionellen Konferenzdolmetscher. Das kollegiale Verbandsleben und die ehrenamtliche Verbandsarbeit bedeuten mir sehr viel. In den letzten 15 Jahren habe ich stets ein Amt in einem oder mehreren Verbänden innegehabt und sehr lange an der Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen mitgewirkt.</p><p><strong>Elisabete: Vielen Dank, Nicole, für dieses aufschlussreiche Gespräch über den Alltag einer Konferenzdolmetscherin und Technikübersetzerin für die Industrieautomation!</strong></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-nicole-maina/">Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Nicole Maina</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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		<title>Fachübersetzungen – präzise, aber nicht wörtlich</title>
		<link>https://translators4industry.de/fachuebersetzungen-praezise-aber-nicht-woertlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Scharfenberg-Dmitrieva]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 13:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzeralltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Menschen, die sich mit der Übersetzungsbranche nicht auskennen, trifft man häufig auf folgende Vorstellung von unserem Beruf: Der/die Übersetzer:in sitzt im stillen Kämmerlein am Schreibtisch, umgeben von dicken Wälzern, schlägt alle Wörter im zu übersetzenden Text nach und schreibt sie fleißig in der anderen Sprache auf. Das Bild des einsamen Übersetzerleins mag noch auf Kant, Goethe und Nietzsche zutreffen, doch spätestens mit dem Eintritt des digitalen Zeitalters hat sich das Berufsbild grundlegend verändert. Es umfasst so viel mehr als nur die passenden Wörterbücher zu besitzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/fachuebersetzungen-praezise-aber-nicht-woertlich/">Fachübersetzungen – präzise, aber nicht wörtlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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									<p>Bei Menschen, die sich mit der Übersetzungsbranche nicht auskennen, trifft man häufig auf folgende Vorstellung von unserem Beruf: Der/die Übersetzer:in sitzt im stillen Kämmerlein am Schreibtisch, umgeben von dicken Wälzern, schlägt alle Wörter im zu übersetzenden Text nach und schreibt sie fleißig in der anderen Sprache auf. Das Bild des einsamen Übersetzerleins mag noch auf Kant, Goethe und Nietzsche zutreffen, doch spätestens mit dem Eintritt des digitalen Zeitalters hat sich das Berufsbild grundlegend verändert. Es umfasst so viel mehr als nur die passenden Wörterbücher zu besitzen.</p><p>In den Übersetzerkreisen kursiert folgende Anekdote:</p>								</div>
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															<img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-1024x576.png" class="attachment-large size-large wp-image-3970" alt="- Gestern habe ich mir den ganzen Tag den Kopf zerbrochen, wie ich diesen einen Satz übersetzen könnte. Stell dir vor, wie glücklich ich war, als mir endlich die Lösung eingefallen ist. - Und dann hast du die Übersetzung abgegeben und Feierabend gemacht? - Dann bin ich zum nächsten Satz übergegangen." srcset="https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-1024x576.png 1024w, https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-300x169.png 300w, https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-768x432.png 768w, https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-1536x864.png 1536w, https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote-150x84.png 150w, https://translators4industry.de/wp-content/uploads/2022/06/Anekdote.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />															</div>
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									<p>Genau so ist es. Fachübersetzer:innen müssen viel nachdenken, recherchieren, abwägen, manchmal tagelang grübeln, Fakten hinterfragen, Lösungen suchen und wieder verwerfen. Ähnlich wie beim Schreiben entsteht der übersetzte Text nicht einfach so aus einzelnen Wörtern, bloß in der Fremdsprache. Es ist das Ergebnis einer vielfältigen Arbeit.</p>
<h4>Was bedeutet Fachübersetzen und was gehört alles dazu?</h4>
<p><strong>1. Enge Spezialisierung</strong></p>
<p>Fachübersetzer:innen sind wie der Schuster, der immer bei seinen Leisten bleibt. Sie übernehmen nur Aufträge in ganz bestimmten Fachgebieten, die sie sich durch jahrelange Aus- und Weiterbildung angeeignet hatten. Denn ohne spezielles Wissen im jeweiligen Bereich – sei es Technik, Recht oder Medizin mit ihren zahlreichen Unterkategorien – ist es unmöglich, die oft komplexen Prozesse und Zusammenhänge zu verstehen, um eine hochwertige Übersetzung erstellen zu können. Damit die Übersetzung beim Zielpublikum ankommt, muss sie fachlich genau so gut formuliert sein wie das Original.</p>
<p><strong>2. Recherche im Internet und Fachliteratur</strong></p>
<p>Wozu Recherche, könnte man meinen, wenn der/die Übersetzer:in vom Fach ist und schon alles im Kopf hat? Irrtum! Jedes Unternehmen hat seine eigene Corporate Language und Corporate Identity. Deshalb ist es enorm wichtig, sich bei jedem Übersetzungsauftrag mit den jeweiligen Produkten und Technologien vertraut zu machen, um diese besondere Unternehmenssprache auch in den Übersetzungen korrekt wiederzugeben. Je nach Fachgebiet und Kunde müssen die Übersetzer:innen eine andere Terminologie verwenden, damit in ihren Übersetzungen nicht aus Versehen die falschen Begriffe oder das Vokabular der konkurrierenden Firmen auftauchen. Das geht nur durch kontinuierliche Terminologiepflege und aufwändige Recherche – sowohl in der Ausgangssprache als auch in der Zielsprache.</p>
<p><strong>3. Kommunikation</strong></p>
<p>Gerade weil Fachübersetzer:innen sich so gut mit der Materie auskennen, merken sie sofort, wenn im Ausgangstext etwas nicht stimmt. Auch Autor:innen sind nur Menschen, deshalb sind Tippfehler, Zahlendreher, Verwechslungen, fehlende Wörter u. Ä. nicht auszuschließen. Dort, wo die Maschine einfach nur den Text übersetzen würde, fragen Übersetzer:innen nach und verhindern somit, dass sich Flüchtigkeitsfehler womöglich in alle anderen Sprachversionen einschleichen.</p>
<p>Viel wichtiger ist es jedoch, schwere inhaltliche Fehler aufzudecken, die unter Umständen den Sinn des ganzen Texts radikal verändern können, was zum Beispiel bei einer Bedienungsanleitung sogar eine Gefahr für Leib und Leben bedeuten könnte. Durch ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Text entdecken Fachübersetzer:innen solche Fehler – oft in letzter Instanz. Und dank ihres Fachwissens können sie sich mit der Produktentwicklung, Konstruktionsabteilung bzw. weiteren Expert:innen auf Augenhöhe austauschen, um alle fraglichen Stellen zu klären und Ungereimtheiten zu beseitigen. Auch die Kommunikation mit anderen Kolleg:innen aus der Übersetzungsbranche kann in manchen Fällen helfen, den Knoten zu lösen.</p>
<p><strong>4. Sprachliche Prägnanz und Lokalisierung</strong></p>
<p>Selbstredend verfügen Fachübersetzer:innen über hervorragende Kenntnisse der beiden Sprachen und finden somit die beste Formulierung in der Zielsprache für jeden kniffligen Satz.</p>
<ul>
<li>Müssen Sätze verkürzt bzw. verlängert werden?</li>
<li>Ist ein komplett anderer Satzbau bzw. Aufbau des Textes notwendig?</li>
<li>Benutzt man solche Redewendungen auch in der Zielsprache, oder müssen sie durch passende Entsprechungen ersetzt werden?</li>
<li>Ist die Übersetzung idiomatisch und klingt sie natürlich?</li>
<li>Werden die Standards der Technischen Dokumentation für das Zielland eingehalten?</li>
<li>Müssen Zahlen, Maßeinheiten, Uhrzeit- und Datumsformate, Telefonnummern, Länderbezeichnungen u.Ä. an die Gegebenheiten im Zielland angepasst werden?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen stellen sich Fachübersetzer:innen während der Übersetzung für jeden einzelnen Satz und treffen jeweils eine Entscheidung. Denn im Idealfall soll die Leserschaft gar nicht erst merken, dass es sich um eine Übersetzung handelt.</p>
<p><strong>5. Qualitätskontrolle und 4-Augen-Prinzip</strong></p>
<p>Wie bereits weiter oben festgestellt, ist Irren menschlich und auch Übersetzer:innen sind nicht befreit von Fehlern. Deswegen gehört es zu jedem Auftrag dazu, dass die fertige Übersetzung gründlich durchgelesen wird und verschiedene Maßnahmen der Qualitätskontrolle durchläuft. Beim sogenannten 4-Augen-Prinzip wird der übersetzte Text durch eine zweite Person überprüft, um sicherzustellen, dass die Übersetzung inhaltlich und formell einwandfrei ist.</p>								</div>
				</div>
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		</div>
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									<h4 style="text-align: left;"><strong>Fazit</strong></h4><p style="text-align: left;">Wir Fachübersetzer:innen übersetzen keine einzelnen Wörter, sondern Inhalte. Wir lesen zwischen den Zeilen, suchen nach dem Sinn des Textes und übertragen die enthaltenen Informationen kontextbezogen in die andere Sprache, damit sie vom Zielpublikum verstanden werden. Denn nur so kann Ihre Botschaft bei der richtigen Zielgruppe ankommen und das ist das Ziel unserer Arbeit.</p><p>Haben Sie weitere Fragen? Dann <a href="https://translators4industry.de/#kontakt" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">schreiben Sie uns</span></a>!</p>								</div>
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                <h2 class="title">Zur Autorin:</h2>            </div>
            <div><p>Dipl.-Ing. (FH) <strong>Olga Scharfenberg-Dmitrieva</strong> arbeitet seit über 23 Jahren als selbständige Fachübersetzerin mit Schwerpunkt Technik und Arbeitssprachen Deutsch, Englisch und Russisch. Als ausgebildete Technische Redakteurin ist sie eine Expertin im Bereich der Technischen Dokumentation und bietet hier ein Komplettpaket an Sprachdienstleistungen, inklusive Übersetzungsmanagement.</p></div>        </div>
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		<title>Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Jessica Link</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olga Scharfenberg-Dmitrieva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 12:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzeralltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Heute spricht Olga Scharfenberg-Dmitrieva mit Jessica Link – unserer Expertin für Englisch und Italienisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-jessica-link/">Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Jessica Link</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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									<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Elisabete Costa, Olga Scharfenberg-Dmitrieva, Jessica Link und Nicole Maina erzählen aus ihrem Berufsalltag und berichten über ihre Tätigkeitsfelder Fachübersetzung, Technische Dokumentation, Terminologiearbeit, Projektmanagement, Dolmetschen, Revision und Marketing für ihre Kund:innen aus der Industrieautomation.</p><p>Heute spricht Olga Scharfenberg-Dmitrieva mit Jessica Link. Jessica wohnt in Hamburg. In ihren Sprachenpaaren Englisch-Deutsch und Italienisch-Deutsch erstellt sie Fachübersetzungen für die Bereiche Elektrotechnik, Automation, Logistik und Aufzugstechnik, vorzugsweise in der Kombination mit ihrem zweiten Fachgebiet Recht.</p>								</div>
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									<p><strong>Olga: Wie bist Du zum Übersetzen gekommen? </strong></p><p>Jessica: Wie so viele in meiner Branche habe ich mich, seit ich denken kann, für Fremdsprachen interessiert. Dennoch war die Entscheidung für das Studium der Allgemeinen Sprach- und Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Übersetzen und Dolmetschen nicht meine erste Wahl. Unter anderem habe ich auch mit Rechtswissenschaften und Psychologie geliebäugelt. Im Rahmen der Studienberatung hat sich aber schnell herauskristallisiert, dass ich ein Studium suche, dass mir auch praktische Aspekte vermittelt. So bin ich auf das heutige FTSK in Germersheim der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gestoßen und war von der Beschreibung des damaligen Diplom-Studiengangs sofort überzeugt.</p><p>Die Wahl der zu studierenden Sprachen fiel dann leicht: Englisch fand ich schon immer gut und Italienisch war aufgrund meiner Familiengeschichte die logische zweite Wahl. Ich bin zwar nicht zweisprachig aufgewachsen, aber mütterlicherseits kommt meine Familie ursprünglich aus Norditalien. Deshalb hatte ich schon als kleines Kind den Wunsch, diese Sprache zu lernen, und sah im Studium die Chance, genau das zu tun. Man kann also sagen, dass ich den klassischen Weg zum Übersetzen gefunden habe: mit dem Diplom-Studiengang „Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaft“. Nach rund fünf Jahren und einem Auslandssemester in Italien hielt ich dann meinen Abschluss als Diplom-Übersetzerin für die Sprachen Englisch und Italienisch mit den Nebenfächern Verhandlungsdolmetschen und Recht in der Hand.</p><p><strong>Olga: Hast Du schon immer freiberuflich gearbeitet?</strong></p><p>Jessica: Die kurze Antwort lautet nein. Die lange Antwort: Nachdem ich mein Studium beendet habe, wollte ich zuerst nur weg aus Deutschland und etwas Neues erleben und ausprobieren. Wie das Leben so spielt, kam auch ich aus meinem Auslandssemester in Italien mit einem Partner zurück. Deshalb ging es nach dem Studium erstmal wieder nach Italien, genauer gesagt nach Udine. Einer der ersten Punkte auf meiner Agenda dort war die Jobsuche. Dabei beschränkte ich mich nicht explizit auf Stellen für Übersetzer:innen, da solche Stellen vor rund 14 Jahren noch recht jäh gesät waren. Doch wie es der Zufall manchmal will, wurde in einer Stellenanzeige in der Umgebung von Udine nach einem:r Übersetzer:in für Englisch und Deutsch gesucht. Ich bewarb mich, führte ein langes und intensives Vorstellungsgespräch und hatte knapp eine Woche später meinen Arbeitsvertrag.</p><p>Die ersten beiden Jahre nach meinem Abschluss arbeitete ich also als Übersetzerin und Dolmetscherin bei einem großen Zulieferer für die Stahlindustrie. Ich war die hauptverantwortliche Übersetzerin für zwei Großprojekte in Deutschland und auf meinem Tisch landete alles, was mit diesen Projekten zu tun hatte: technische Zeichnungen und Datenblätter, Arbeitsverträge, Lieferbedingungen, Protokolle, aber auch Patente, allgemeine Geschäftsbedingungen, Verträge im Allgemeinen. Die Fachgebiete waren vielfältig und reichten von Recht, Chemie, Mechanik und Metallbau über Schweißverfahren bis hin zur Automatisierung, Elektrotechnik und Industrieautomation. Ich möchte diese zwei Jahre nicht missen, weil ich eng in die Projekte eingebunden war und mit eigenen Augen sehen konnte, wie Walz- und Stranggussanlagen Stück für Stück entstanden. Meine tollen Kolleg:innen – überwiegend Ingenieur:innen und Techniker:innen – wurden auch nicht müde, meine anfangs vielen Fragen zu beantworten.</p><p>Meine Einsätze als Dolmetscherin bei den jeweiligen Inbetriebnahmen in Deutschland rundeten die praktischen Erfahrungen ab. Es war eine aufregende spannende Zeit, in der ich mir viel technisches Grundwissen aneignen konnte, und sie bildete den Grundstein für meine heutige Spezialisierung auf Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik und Robotik. Nach zwei Jahren waren die beiden Großprojekte abgeschlossen und ich wollte mich neu aufstellen in der Selbstständigkeit.</p>								</div>
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									<p><strong>Olga: Welche Dienstleistungen bietest Du an?</strong></p><p>Jessica: Ich biete Übersetzungen, Korrekturlesen und Lektorat, aber auch Terminologiearbeit in meinen Arbeitssprachen Englisch, Italienisch und Deutsch an. Meine Fachgebiete sind hauptsächlich Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik und Robotik, Logistik, Batterietechnik, sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Am liebsten übersetze ich kreative Marketingtexte in diesen Bereichen oder rechtslastige Texte, bei denen mir mein zweites Fachgebiet Recht zugutekommt.</p><p><strong>Olga: Weshalb hast Du Dich auf die Fachgebiete Technik und Recht spezialisiert? Auf den ersten Blick haben diese Bereiche nicht viel miteinander zu tun.</strong></p><p>Jessica: Auf den ersten Blick vielleicht nicht, aber beim genaueren Hinsehen durchaus schon. Recht habe ich im Nebenfach studiert und Technik kam eben durch meine Festanstellung hinzu. Ich finde beide Bereiche sehr spannend und jeder Bereich ist auf seine Weise herausfordernd. Gerade im Fachgebiet Recht gibt es immer Überschneidungen mit anderen Themenbereichen wie Technik, weil Recht im weitesten Sinne unseren Alltag regelt.</p><p>Wenn ich zum Beispiel Ausschreibungsunterlagen zu Hochspannungsfreileitungen übersetze, ist ein großer Teil der Dokumentation rechtslastig, denn Gewährleistungen, Haftungen, die Bedingungen für die Ausschreibung müssen aus juristischer Sicht geregelt werden. Auf der anderen Seite muss man auch technisches Fachwissen zu Hochspannungsfreileitungen mitbringen, um die Dokumentation korrekt übersetzen zu können. Ich mag es, dass ich meine Leidenschaft für die Rechtswissenschaft und technische Innovationen in einem Beruf miteinander kombinieren kann. Mein Interesse für die Juristerei findet auch in meinem Ehrenamt als Schöffin Ausdruck, dem ich seit 2019 nachgehe.</p><p><strong>Olga: Wie bildest Du Dich weiter?</strong></p><p>Jessica: Zum einen versuche ich, durch Newsletter und Fachzeitschriften wie zum Beispiel „technische kommunikation“ von der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.tekom.de/" target="_blank" rel="noopener">tekom</a></span> immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zum anderen gehört der Besuch von Messen, egal ob live vor Ort oder virtuell, für mich genauso dazu wie die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen.</p>								</div>
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									<p>Ich freue mich schon auf die Zeit nach der Pandemie, wenn man technische Innovationen wieder vor Ort ansehen und ausprobieren kann, zum Beispiel auf der Hannover Messe. Der direkte Austausch und das Gespräch mit Akteur:innen aus der Industrie fehlt mir schon sehr. Online-Formate können das meiner Meinung nach nur begrenzt ersetzen.</p>								</div>
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									<p><strong>Olga: Du lebst in Deutschland. Wie pflegst Du Deine Arbeitssprachen Englisch und Italienisch?</strong></p><p>Jessica: Nach meinem Studium lebte ich fast neun Jahre in Italien, bevor ich wieder nach Deutschland zog. Italienisch war somit für eine sehr lange Zeit die vorwiegende Sprache in meinem Alltag. Auch heute noch habe ich Kontakt zu meinen Freund:innen dort. Die Sprache kommt also regelmäßig zum Einsatz. Bei Englisch sehe ich alle Filme und Serien in Originalsprache an. Darüber hinaus lese ich gerne und viel in meinen Arbeitssprachen. In Nicht-Pandemiezeiten bin ich oft in Italien und im englischsprachigen Ausland. So stelle ich sicher, dass mein Englisch und Italienisch nicht einschlafen. Gerade bei Übersetzungen im Bereich Marketing muss man aus sprachlicher Sicht am Puls der Zeit bleiben.</p><p><strong>Olga: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?</strong></p><p>Jessica: Nach dem Aufstehen gehe ich als Erstes mit unserem Hund raus. Die halbe Stunde am Morgen an der frischen Luft egal bei welchem Wetter ist der beste Start in den Tag. Danach versorge ich meine Büroassistenten Tommaso (Hund) und Luna (Katze), frühstücke und mache mich fertig. Mein Arbeitstag fängt in der Regel gegen 9 Uhr an. Zuerst schaue ich bei einem guten Espresso in die Nachrichten, um zu erfahren, was in der Welt passiert ist, und anschließend prüfe ich meine E-Mails, die nach Priorität sortiert und entsprechend beantwortet werden. Dann schaue ich in unserem Netzwerk vorbei und prüfe, ob es Besprechungsbedarf oder Fragen in unserem Team Translators4Industry gibt.</p><p>Was danach kommt, kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein. In der Regel erwartet mich eine Mischung aus Übersetzungen und Revisionen. Ich beantworte Anfragen, erstelle Angebote oder habe Meetings mit Kund:innen. Gegen Mittag mache ich eine Pause, die oft mit einer Yoga-Session beginnt, um dem langen Sitzen bei unserer Tätigkeit entgegenzuwirken. Dann esse ich einen kleinen Snack und arbeite weiter, bis mein Partner nach Hause kommt. Wir machen eine gemeinsame Kaffeepause. Auf den Nachmittag lege ich meistens administrative Tätigkeiten wie Buchhaltung und Aufgaben für unser Netzwerk. Endgültig Feierabend ist dann, wenn meine To-Do-Liste für den jeweiligen Tag erledigt ist. Das ist meistens gegen 18 Uhr. Dann wird der Computer ausgeschaltet.</p>								</div>
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									<p><strong>Olga: Was machst Du zum Ausgleich?</strong></p><p>Jessica: Die täglichen Gassirunden am Morgen und am Abend mit unserem Hund helfen mir abzuschalten und nebenbei bewege ich mich so regelmäßig jeden Tag. Außerdem versuche ich mindestens dreimal die Woche Yoga zu praktizieren. Auch wenn ich bereits tagsüber sehr viel lese, mag ich es, abends bei einem guten Buch und netter Musik zu entspannen. Mitten in der Pandemie vor einem Jahr habe ich mir das Häkeln beigebracht und mittlerweile viele kleine und große Projekte abgeschlossen. Gerade Häkeln bildet einen guten Kontrast zum Beruf, weil ich etwas mit den Händen schaffe und nicht mit dem Kopf.</p>								</div>
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									<p>Ich bin absolut fußballbegeistert und gehe zu allen Heimspielen des FC St. Pauli, in dem ich auch Mitglied bin. An Heimspieltagen engagiere ich mich für den Verein ehrenamtlich als Volunteer, das ist so etwas wie ein Infopoint für Fans auf zwei Beinen vor dem Stadion.</p>								</div>
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									<p>Darüber hinaus gehe ich meinem verpflichtenden Ehrenamt als Schöffin am Strafgericht sehr gerne nach. Ein Vollstudium der Rechtswissenschaften war durchaus, wie oben bereits erwähnt, eine Option bei der Studienwahl, und als Schöffin kann ich mein Interesse für die Juristerei ein Stück weit ausleben. Urteile über Menschen zu fällen ist alles andere als einfach, ganz egal wie die Umstände sind. Manche Verfahren und Schicksale wirken auch mehrere Wochen nach. Man sieht das eigene Leben und das Glück, das einem bislang widerfuhr, aus einem ganz neuen Blickwinkel. Nicht selten komme ich aus einer Verhandlung und fühle mich einfach nur dankbar und demütig.</p><p>Und was für eine Übersetzerin wäre ich, wenn ich in meiner Freizeit zum Spaß nicht auch noch weitere Sprachen lernen würde? <em>(Anm. d. Red.: lacht)</em> Bei mir ist das Isländisch. Nach meinem Abitur habe ich ein Jahr lang auf einem Bauernhof auf Island gelebt und Kühe gemolken. In der Zeit habe ich Grundkenntnisse der isländischen Sprache erworben und diese im Laufe der Zeit immer wieder aufgefrischt. Island ist ein faszinierendes Land. Ein bisschen vermisse ich die langen und dunklen Wintertage, die Polarlichter, das Leben am Fjord und die raue ungebändigte Natur. Ich sage immer, dass Island meine erste große Liebe war. Die vorerst letzte Reise dorthin war für 2020 geplant, musste aber pandemiebedingt leider verschoben werden.</p>								</div>
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									<p>Seit ein paar Jahren fahre ich mit Sack und Pack im Januar oder Februar nach Föhr. Das raue Wetter und die Nordsee im Winter erinnern mich an Island. Am Strand bei -11 Grad spazieren zu gehen, hat schon was und die Sonnenuntergänge im Winter sind einfach atemberaubend schön. Der Wind pustet den Kopf frei. Für mich ist das immer der perfekte Start ins neue Jahr.</p>								</div>
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									<p><strong>Olga: Vielen Dank, Jessica, für dieses aufschlussreiche Gespräch über den Alltag einer Technikübersetzerin für die Industrieautomation!</strong></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-jessica-link/">Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Jessica Link</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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		<title>Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Elisabete Costa</title>
		<link>https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-elisabete-costa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Scharfenberg-Dmitrieva]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 05:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzeralltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Heute spricht Jessica Link mit Elisabete Costa – unserer Expertin für  Portugiesisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://translators4industry.de/alltag-einer-technikuebersetzerin-interview-mit-elisabete-costa/">Alltag einer Technikübersetzerin – Interview mit Elisabete Costa</a> erschien zuerst auf <a href="https://translators4industry.de">Translators4Industry</a>.</p>
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									<p>In unserer Reihe „Alltag einer Technikübersetzerin“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Kernteams von Translators4Industry. Elisabete Costa, Olga Scharfenberg-Dmitrieva, Jessica Link und Nicole Maina erzählen aus ihrem Berufsalltag und berichten über ihre Tätigkeitsfelder Fachübersetzung, Technische Dokumentation, Terminologiearbeit, Projektmanagement, Dolmetschen, Revision und Marketing für ihre Kund:innen aus der Industrieautomation.</p><p>Heute spricht Jessica Link mit Elisabete Costa. Elisabete wohnt in Santa Comba Dão in Portugal und ist unsere Expertin für Portugiesisch. Sie hat sich auf die Bereiche Automatisierungstechnik und Robotik, Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert und übersetzt seit mehr als 20 Jahren Anleitungen für Maschinen, Handbücher für Fahrzeuge sowie Textbausteine für grafische Benutzeroberflächen.</p>								</div>
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									<p><strong>Jessica: Welche Aspekte gehören zu einer technischen Fachübersetzung? </strong></p><p>Elisabete: Zu einer technischen Übersetzung gehören in erster Linie die richtige Terminologie und solides Fachwissen. Vor allem für die terminologische Konsistenz sind solche Dinge wie eine umfassende Recherche und Zugriff auf zuverlässige Fachwörterbücher bzw. Glossare enorm wichtig. Meine Erfahrung habe ich im Laufe der Jahre dazu genutzt, eine umfangreiche Datenbank mit Fachterminologie aufzubauen, auf die ich während meiner Arbeit zurückgreife und die ich regelmäßig mit neuen Begriffen aus den jeweiligen Fachgebieten erweitere. Für manche Projekte stellen meine Kund:innen zusätzlich ihre unternehmenseigene Terminologie zur Verfügung und sind in der Regel gerne bereit, eventuelle Rückfragen während der Bearbeitung ihrer Texte zu klären.</p><p>Auch moderne Übersetzungssoftware (wie z. B. Trados, MemoQ, Across oder Transit) gehört heutzutage zu einer technischen Übersetzung dazu und ist aus meinem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich dabei um komplexe Translation-Memory-Systeme, die mich während meiner Arbeit unterstützen und diverse Funktionen zur Qualitätssicherung beinhalten. Im Unterschied zu einer maschinellen Übersetzung ersetzen diese sogenannten CAT-Tools keinesfalls den Menschen. Das heißt alle Übersetzungen werden von mir persönlich erstellt und kontrolliert. Viele Kund:innen setzen diese Systeme heutzutage für die Bearbeitung ihrer technischen Dokumentation voraus.</p><p><strong>Jessica: Welche Arbeitsschritte umfasst der Auftrag?</strong></p><p>Elisabete: Nach der Angebots- und Erteilungsphase beginnt jeder Auftrag mit der Vorbereitung der Dateien, die mehr oder weniger aufwendig sein kann, je nachdem ob das Projekt bereits vom Kunden in der gewünschten Übersetzungssoftware angelegt wurde oder ich selbst die Dateien entsprechend konvertieren muss.</p><p>Sobald die Projektdateien vorbereitet sind, beginne ich mit der Rohübersetzung der Texte. Während dieser Phase nutze ich häufig die Website des Herstellers, um Informationen über seine Produkte zu sammeln und bei Bedarf weiterführende Unterlagen, wie z. B. mehrsprachige Betriebsanleitungen anderer Geräte als Referenz herunterzuladen. Außerdem recherchiere ich Richtlinien, harmonisierte europäische Normen bzw. andere relevante Rechtstexte, die unter Umständen in der Konformitätserklärung der Maschine oder in anderen Teilen der Betriebsanleitung erwähnt werden. Handelt es sich um ein Spezialgebiet, in dem ich mich weniger auskenne, lese ich mich zuerst ausführlich in das Thema ein, etwa anhand von Fachliteratur oder akademischen Veröffentlichungen in meiner Zielsprache. Bereits in dieser Phase gelingt es mir grundlegende Fragen zur Terminologie zu eruieren. Dies ist auch der ideale Zeitpunkt, einen Fragenkatalog zu erstellen, um ihn im Vorfeld mit dem Kunden abzustimmen. Dieser Austausch und die frühzeitige Bereitstellung von Referenzmaterial bilden nicht nur die Grundlage für eine hochwertige Übersetzung, sondern vermeiden auch später unnötige Korrekturschleifen nach der Fertigstellung des Projekts.</p><p>Nach der Rohfassung der Übersetzung gehe ich im zweiten Durchgang bis ins kleinste Detail und achte besonders auf eine korrekte und verständliche Formulierung des Zieltexts sowie auf eine genaue Einhaltung der Kundenanforderungen, wie in etwa Angaben zu Terminologie, Längenbeschränkungen oder Textformatierung.</p><p>Danach lasse ich im Idealfall die Übersetzung mindestens einen Tag lang ruhen, bevor ich die einsprachige Datei im Zielformat Korrektur lese, um eventuelle Unstimmigkeiten zu beseitigen und die eine oder andere Kleinigkeit zu verbessern. Dabei achte ich auch auf die korrekte Formatierung der Zieldatei, die ich im Anschluss an den Kunden verschicke.</p>								</div>
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									<p>Handelt es sich um Aufträge, bei denen der Kunde das Layout selbst übernimmt, erwartet mich nach der Lieferung meiner Übersetzung noch eine Korrekturschleife, in der die Formatierung gesondert überprüft werden muss.</p><p><strong><span style="font-size: 16px; font-style: normal;">Jessica: Wie strukturierst Du deinen Arbeitstag?</span></strong></p><p>Elisabete: Mein Arbeitstag beginnt ungefähr um 9 Uhr morgens (UTC), nachdem die Kinder versorgt und in der Schule sind. Zunächst beantworte ich E-Mails und Anfragen, die sich aufgrund des Zeitunterschieds zu Mitteleuropa schon in meinem Postfach befinden. Kleinaufträge und dringende Anfragen erledige ich meistens sofort, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.</p>								</div>
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									<p>Nach einem kurzen Blick in die sozialen Netzwerke und auf das aktuelle Tagesgeschehen widme ich mich meinen Übersetzungen, Revisionen und anderen Projekten, die auf dem Tagesplan stehen. Hierzu gehören z. B. auch der Austausch mit meinen Kolleginnen von Translators4Industry sowie die Erledigung der anstehenden Aufgaben für das Netzwerk.</p>								</div>
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									<p>Gegen Mittag mache ich eine Pause und bereite das gemeinsame Mittagessen für die Familie zu. Am Nachmittag arbeite ich weiter, bis es Zeit ist, die Kinder von der Schule abzuholen und (vor der Corona-Pandemie) zu ihren Freizeitaktivitäten zu bringen.</p><p>Im Laufe des Tages muss ich natürlich zwischendurch immer wieder eingehende E-Mails beantworten, Telefonate führen, Angebote erstellen und am Monatsende Rechnungen ausstellen und verschicken.</p><p><strong>Jessica: Inwiefern wirkt sich der Zeitunterschied zwischen Portugal und dem DACH-Raum auf deine Arbeit als technische Übersetzerin aus?</strong></p><p>Elisabete: Da dieser Zeitunterschied lediglich eine Stunde beträgt, halten sich die Auswirkungen in Grenzen und können manchmal sogar vorteilhaft sein. Wenn z. B. kurz vor Feierabend ein dringender Auftrag aus Deutschland eintrifft, kann ich diesen noch während meiner normalen Öffnungszeiten bearbeiten und liefern, damit der Kunde die akut benötigte Übersetzung zeitnah erhält. Liefertermine am frühen Morgen versuche ich grundsätzlich am Vortag zu erledigen, um Last-Minute-Verzögerungen aus unvorhersehbaren Gründen zu vermeiden. Außerdem ist den meisten meiner Kunden:innen der Zeitunterschied bewusst und sie wissen, ab wann ich erreichbar bin und sie mit einer Rückmeldung rechnen können. Wichtig für sie sind vor allem meine Zuverlässigkeit und Flexibilität.</p><p><strong>Jessica: Wie garantierst Du Erreichbarkeit?</strong></p><p>Elisabete: Während der normalen Geschäftszeiten bin ich grundsätzlich immer erreichbar, sei es per E-Mail, Smartphone, Festnetz oder über die sozialen Medien. E-Mails versuche ich möglichst umgehend zu beantworten und auf Anfragen reagiere ich in der Regel sehr schnell. Wenn ich mal nicht am Computer sitze oder unterwegs bin, checke ich regelmäßig meine E-Mails am Smartphone, um den Überblick zu behalten. So kann ich auch dringende Nachrichten zügig beantworten, selbst morgens kurz nach dem Aufstehen.</p>								</div>
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									<p>Im Falle einer absehbaren Verhinderung oder Abwesenheit (Urlaub, lokale Feiertage, usw.), sage ich meinen Kund:innen rechtzeitig Bescheid bzw. aktiviere eine automatische Abwesenheitsnotiz. Durch die Vernetzung mit den Kolleginnen von Translators4Industry ist im Notfall immer jemand erreichbar, der dringende Kundenanfragen beantworten und für mich einspringen kann.</p><p><strong>Jessica: Thema Weiterbildung. Wie stellst Du sicher, dass Du im Bereich Industrieautomation, der einem ständigen Wandel unterliegt, am Ball bleibst?</strong></p><p>Elisabete: Heutzutage ist es relativ einfach, sich online weiterzubilden und gerade zu Corona-Zeiten wurde das Angebot erheblich ausgebaut. Die diesjährige Ausgabe der Hannover-Messe z. B. hat komplett online stattgefunden und bot mir so die Gelegenheit, interessanten Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Produktvorstellungen zu folgen und mich über die Neuigkeiten der Industrie zu informieren. Über unser Netzwerk Translators4Industry halten wir uns auch gegenseitig auf dem Laufenden, sodass wir möglichst keine wichtigen Veranstaltungen und Entwicklungen in der Automatisierungsbranche verpassen.</p>								</div>
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									<p>Aber auch schon vor der Pandemie habe ich meine Kenntnisse durch Fortbildungen, Webinare und Konferenzen stetig ausgebaut, unter anderem durch Teilnahme an Werksbesichtigungen, die regelmäßig von der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer, bei der ich Mitglied bin, organisiert wurden. Selbstverständlich lese ich Zeitschriften und sonstige Fachliteratur über die jeweiligen Branchen, um meine Kompetenzen stets auf dem aktuellen Stand zu halten.</p><p><strong>Jessica: Wie vereinbarst Du Familie und Beruf?</strong></p><p>Elisabete: Als Mutter von drei Kindern muss ich zugeben, dass es im Laufe der Jahre nicht immer einfach war, Familie und Beruf zu vereinbaren, vor allem im Vorschulalter. Aber mittlerweile studiert meine älteste Tochter bereits und der jüngste Sohn kommt im Herbst in die 4. Klasse, sodass alle drei weitgehend selbstständig sind.</p><p>Die letzten Monate im Lockdown mit Distanzunterricht waren allerdings, wie für viele Familien in ganz Europa, auch für uns eine große Herausforderung. Da mir an vielen Tagen schlichtweg die notwendige Ruhe zum Arbeiten fehlte, musste ich meine Übersetzungen teilweise spätabends oder frühmorgens fertigstellen und manchmal auch aufs Wochenende ausweichen. Aber im Nachhinein muss ich feststellen, dass wir als Familie diese herausfordernden Zeiten ganz gut gemeistert haben.</p><p><strong>Jessica: Was machst Du zum Ausgleich?</strong></p><p>Elisabete: Da ich tagsüber überwiegend alleine bin und meine Arbeit eine hohe Konzentration erfordert, ist es für meinen Ausgleich sehr wichtig, mich mit Freunden zu treffen bzw. in Pandemie-Zeiten zumindest regelmäßig zu telefonieren.</p><p>Die körperliche Belastung durch das ständige Sitzen gleiche ich durch mein wöchentliches Pilates-Training aus, das ich glücklicherweise sogar während des Lockdowns online fortsetzen konnte.</p><p>Die wöchentlichen Proben meines Chors <em>Magnus D‘Om</em>, in dem ich leidenschaftlich Alt singe, mussten dahingegen aufgrund der Pandemie unterbrochen werden. Doch anlässlich des Europatags am 9.<span style="font-size: 11.0pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span>Mai hatte ich die Gelegenheit, an einem Projektchor teilzunehmen und die 9.<span style="font-size: 11.0pt; line-height: 107%; font-family: 'Calibri',sans-serif; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;"> </span>Sinfonie von Beethoven mit Orchester zu singen, allerdings leider ohne Publikum.</p>								</div>
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									<p><strong>Jessica: Vielen Dank, Elisabete, für dieses aufschlussreiche Gespräch über den Alltag einer Technikübersetzerin für die Industrieautomation!</strong></p>								</div>
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		<title>Die Frage nach dem Kontext – Teil 1</title>
		<link>https://translators4industry.de/frage-nach-dem-kontext-teil1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Scharfenberg-Dmitrieva]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 07:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kundenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Terminologie]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzeralltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Woran denken Sie, wenn Sie das Wort „Triebwerk“ hören oder lesen? An ein Flugzeug mit seinen Turbinen vielleicht? An eine Dampflokomotive, ein Auto oder doch eine Rakete? Die Auswahl ist groß, allein das Online-Wörterbuch „Linguee“ listet mehrere möglichen Varianten auf.</p>
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									<p>Woran denken Sie, wenn Sie das Wort „Triebwerk“ hören oder lesen? An ein Flugzeug mit seinen Turbinen vielleicht? An eine Dampflokomotive, ein Auto oder doch eine Rakete? Die Auswahl ist groß, allein das Online-Wörterbuch „<a href="https://www.linguee.de/deutsch-englisch/search?source=auto&amp;query=triebwerk" target="_blank" rel="noopener">Linguee</a>“ listet mehrere möglichen Varianten auf:</p>								</div>
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																<a href="https://www.linguee.de/deutsch-englisch/search?source=auto&#038;query=triebwerk" target="_blank">
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									<p>Das alles ahnte mein langjähriger Kunde, ein Hersteller von komplexen Antriebssystemen für den Schiffsbau, nicht, als er den Begriff „Triebwerk“ zusammen mit der russischen Übersetzung „силовая установка“ in seine Terminologiedatenbank eintrug. Der russische Begriff bedeutet in etwa „Kraftanlage“ oder „power plant“ und so benutzte ich diese Vorgabe des Kunden jahrelang in meinen Übersetzungen. Warum? Das Wort „Triebwerk“ stand stets als einzelner Punkt in einer Wartungsliste ohne jeglichen Kontext und die strikte Befolgung der Kundenterminologie gehört schon immer zu den Grundvoraussetzungen unserer Zusammenarbeit.</p><p>Alles war gut, bis sich der Kunde eines Tages bei mir meldete und meinte, er hätte früher mal Russisch studiert und zweifele nun an der Richtigkeit der Übersetzung. Als Erklärung fügte er bei, dass das Wort „Triebwerk“ in diesem Fall als Oberbegriff für alle an der Kraftübertragung beteiligten Komponenten eines Dieselmotors verwendet würde. Es sei der grundlegende Mechanismus der Kraftübertragung, beginnend vom Kolben, über die Pleuelstange bis hin zur Kurbelwelle. Somit war es klar: Die Übersetzung „силовая установка“ war absolut unpassend. Allerdings konnten wir auf Anhieb keine bessere Übersetzung finden.</p><p>Deshalb machte ich mich an die Recherche durch einschlägige Normen zum Thema Verbrennungsmotoren sowie durch Paralleltexte auf Deutsch und Russisch. Ich stellte fest, dass auch in den branchenspezifischen offiziellen Dokumenten das Wort „Triebwerk“ entweder umschrieben oder einfach als „Motor“ übersetzt wird, was natürlich keine zufriedenstellende Lösung ist, wenn man im Text einen präzisen Begriff braucht und terminologisch zwischen „Motor“ und „Triebwerk“ differenzieren muss.</p><p>Der nächste Anhaltspunkt war die in Russland geltende Klassifikation für Verbrennungsmotoren, die zwischen zwei grundlegenden Mechanismen unterscheidet: „кривошипно-шатунный механизм“ und „газораспределительный механизм“. Der zweite Begriff entspricht der Motorsteuerung und der Erste steht vermutlich für das Triebwerk in der vom Kunden gewünschten Bedeutung.</p><p>Die Bestätigung lieferte schließlich ein Wikipedia-Artikel zum Thema „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubkolbenmotor" target="_blank" rel="noopener">Hubkolbenmotor</a>“:</p>								</div>
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																<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubkolbenmotor">
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									<p>Die russische Übersetzung passte exakt, obwohl man es auf den ersten Blick nicht vermutet hätte. Der gesuchte Begriff „Kurbeltrieb“ war viel enger gefasst als das ursprüngliche „Triebwerk“. Erst dadurch wurde eine passgenaue Übersetzung möglich. Hätte der Kunde von Anfang an die umfassende Erklärung (also den Kontext) geliefert, wäre dieses Missverständnis erst gar nicht entstanden. In diesem Fall konnte der Fehler entdeckt und behoben werden. Der Kunde war glücklich, bedankte sich vielmals und änderte den entsprechenden Eintrag in seiner Datenbank. Wir beide haben etwas gelernt.</p><p>Doch wie viele Fehler bleiben unentdeckt, weil der ursprüngliche Text mehrdeutige Formulierungen enthält und während der Übersetzung nicht extra nachgefragt wird? Freuen Sie sich über Rückfragen und liefern Sie Ihrer Übersetzerin so viel Kontext wie möglich, denn hinter jedem Fachbegriff steckt eine aufwändige Recherche. Trotz vorhandener Fachkenntnisse ist diese Recherche oft notwendig, um das passende Konzept in der jeweiligen Sprache zu finden und die Inhalte Ihrer Texte so wiederzugeben, dass sie auch bei den Leser:innen richtig ankommen. Und wenn dank Klärung von Übersetzerrückfragen auch die Originaltexte verbessert werden können, dann ist es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die Fachübersetzer:innen können ihren Job noch besser machen und Sie als Kunde bzw. Kundin bekommen qualitativ hochwertigere Texte in allen Sprachen.</p>								</div>
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            <div><p>Dipl.-Ing. (FH) <strong>Olga Scharfenberg-Dmitrieva</strong> arbeitet seit über 23 Jahren als selbständige Fachübersetzerin mit Schwerpunkt Technik und Arbeitssprachen Deutsch, Englisch und Russisch. Als ausgebildete Technische Redakteurin ist sie eine Expertin im Bereich der Technischen Dokumentation und bietet hier ein Komplettpaket an Sprachdienstleistungen, inklusive Übersetzungsmanagement.</p></div>        </div>
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